Bratwurst, Bier und Rockmusik.

Samstag, 11. Oktober 2008 Gut ein Jahr nach der Gründung trat der Verein Musikszene Bremen erstmals mit einem Festival ins Licht der Öffentlichkeit. Vier Monate nach dem langersehnten Einzug in das alte Zollamt am Hansator war dies ein erster und selbstbewusster Schritt um den Verein nachhaltig im öffentlichen Bewusstsein zu etablieren. Dank der aufopferungsvollen Arbeit von Pamela und Andre wurde mit Beluga Shippings ein Hauptsponsor gefunden mit dessen Unterstützung wir in der Lage waren eine solche Veranstaltung überhaupt planen und durchführen zu können.

Glücklicherweise spielte das Wetter mit als das Festival am 13.9. um 14.00 Uhr mit einer Ansprache der Kultursenatorin Carmen Emigholz eröffnet wurde. Zu diesem Zeitpunkt war vom Öffentlichen Interesse noch nicht viel zu sehen. Doch das sollte sich im Laufe des Nachmittags noch ändern. Scraps of Poetry durften als erste die Bühne am Haupteingang erobern, gefolgt von Tupabox, GOMD, The Beauty of OK, Modulok, Barefaced, Jean-Paul-Moustache und zu guter letzt Remington Beach Club.

Die Gratwanderung zwischen dem Anspruch einen guten Sound zu erzeugen und gleichzeitig die Anwohner so wenig wie möglich zu belästigen wurde meisterhaft von unseren Bühnentechnikern und Mischern gelöst. Die insgesamt ca. 500 Gäste, die im Laufe des Nachmittags und Abends auf dem Gelände auftauchten zeigten sich durchweg positiv überrascht und freuten sich über das musikalische und kulinarische Angebot. Kultur lebt sowohl von den Menschen die sie machen, als auch von denen die sie konsumieren.

Trotz des Enthusiasmus den man bei unserem neu gegründeten Verein an vielen Stellen noch hören und spüren kann, gab es bei der Planung dann doch immer wieder Engpässe und zwar an Stellen wo freiwilliger, persönlicher Einsatz vonn allen gefragt war: Plakate und Flyer verteilen, Mithilfe beim Auf- und Abbau u.ä. Da wir in Zukunft noch mehr in Erscheinung treten wollen, werden wir uns in diesem Punkt noch verbessern müssen. Es ist wichtig, dass der Verein Musikszene im Kulturraum Bremen präsent bleibt, sonst werden wir einem dauerhaften Kampf um Proberräume führen müssen und jede Band läuft Gefahr durch die eigenen Keller und Garagen vagabundieren zu müssen. Dabei geht viel Kraft und Kreativität verloren. Bündeln wir also lieber diese Kraft und setzen sie gezielt ein zum Erhalt des Vereins und zum dauerhaften Verbleib in den Räumlichkeiten am Hansator 1.

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