Bruecken // Suud // Noorvik

Bruecken (Post-Rock)

Bruecken stehen für dichte Atmosphäre, instrumentale Kraft und emotionale Tiefe. Die fünfköpfige Band aus dem Norden Deutschlands bewegt sich zwischen Post-Rock, -Metal, -Hardcore und Shoegaze. Ihre Klangsprache ist melancholisch, dynamisch, bildhaft und entfaltet live – gemeinsam mit eigens entwickelten Visuals – eine eindrucksvolle Wucht.

Im Frühjahr 2026 erschien mit „years that answer“ über Moment of Collapse Records das dritte Album der Band, gefolgt von einer Tour durch zehn europäische Städte. BRUECKEN zeigen darauf erneut, dass sie den Wechsel von leisen Emotionen zu explosiven Soundwänden meisterhaft
beherrschen. Mit „years that answer“ öffnet sich der Sound der Band aber auch weiter in andere Gefilde, denn erstmals finden auch wieder gezielt eingesetzte Gesangspassagen und mehr elektronische Elemente einen Weg in die Musik.
Bandcamp

Suud (Post-Rock)

Suud stehen für stimmungsvollen intrumentalen Postrock, der einem mal Flügel verleiht, mal ein Brett vor den Kopp haut und mal den Boden wegzieht. Die 4 Bremer vereinen unterschiedliche Vorprägungen von Metal bis Jazz und sind besetzt mit Gitarren, Bass, Schlagzeug und gelegentlichem synthetischen Flokati für die warmen Füße. Seit der Gründung im Jahr 2018 haben sie diverse Club- und Festival-Gigs gespielt (u.a. mit My Sleeping Karma, Baron Crâne und Foncedalle) und 2023 ihre erste EP “Flokati” veröffentlicht.
Suud lavieren zwischen melancholisch verschachtelten Harmonien, brachial treibenden Klängen und rhythmischen Eskapaden fernab klassischer Muster, die zu organischen und vielschichtigen Songs verschmelzen. Das Ergebnis ist mal zart, mal kraftvoll, mal energetisch, mal hypnotisch und das Genre nicht eindeutig.
Bandcamp

Noorvik (Post-Rock / Köln)

Seit ihrer Gründung in 2016 als Post-Rock Band betitelt, vereinen Noorvik von Beginn an Tugenden unterschiedlicher Genres, von Prog-Rock über Stoner-Rock bis Doom-Metal. Die ersten beiden Alben – Noorvik (2018) und Omission (2019) – sind noch klarer dem Post-Rock zuzuordnen, wobei sich bereits da der Songwriting-Ansatz progressiver und komplexer gestaltet, als bei typischen Genrevertretern. Noorvik verlieren sich nie in den typischen atmosphärischen, mäandernden Crescendo-Parts, sondern nutzen diese immer zielgerichtet. Entweder um alles Aufgebaute mit doomigen oder auch thrashigen Riffs einzureißen, oder um die Stimmung zu wechseln und später wieder Motive aufzugreifen und sich zurück zu besinnen.

Auf ihrem dritten Album ‚Hamartia‘ (2022) gehen Noorvik noch ein paar Schritte weiter weg von typischen Post-Rock Stereotypen. Hier dominiert der proggige Songaufbau, der zwischen ruhigeren, groovigen Teilen, knallharten Metal-Riffs und Melodiebögen mit Wiedererkennungswert hin und her springt. Noorvik tun dies aber nie zum Selbstzweck, sondern immer um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen, um Querverbindungen innerhalb der Songs zu schaffen und um stimmige Geschichten zu erzählen.
Bandcamp

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: AK pay what you can, Empfehlung 15 Euro

Share this Post: Facebook Twitter Pinterest Google Plus StumbleUpon Reddit RSS Email

Comments are closed.